Behandlung, Ursachen und Risikofaktoren von Schlafapnoe
Behandlung, Ursachen und Risikofaktoren von Schlafapnoe
Thilo Dümeland

Thilo Dümeland

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Schlafapnoe ist eine weit verbreitete Schlafstörung, die durch wiederholte Atemstillstände während des Schlafs gekennzeichnet ist. Weltweit sind Millionen von Menschen betroffen, aber die Krankheit bleibt oft unerkannt, da die Symptome subtil oder unspezifisch sein können. In diesem Artikel werden die verschiedenen Arten der Schlafapnoe, ihre Symptome, die Diagnose und die Behandlungsmöglichkeiten, unter anderem die CPAP-Therapie, genauer beschrieben.

Table of Contents

Was ist Schlafapnoe?

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Als Schlafapnoe-Syndrom bezeichnet man einen Zustand, bei dem es während des Schlafs immer wieder zu Atempausen kommt. Bei Patienten, die unter Schlafapnoe leiden, treten meist mehr als fünf Atempausen pro Stunde auf und die Atmung setzt mindestens zehn Sekunden aus. Die Folgen reichen von Tagesmüdigkeit bis hin zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen wie hoher Blutdruck, Herzrhythmusstörungen oder einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Symptome einer Schlafapnoe

Die Symptome variieren je nach Art der Schlafapnoe, aber es gibt einige allgemeine Anzeichen, die auf diese Erkrankung hinweisen können. Diese Symptome sind oft nicht eindeutig und können auch auf andere Erkrankungen hinweisen. Eine professionelle Abklärung ist daher unerlässlich. Schlafapnoe verursacht:

  • Lautes, regelmäßiges Schnarchen
  • Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen am Morgen
  • Häufiges nächtliches Aufwachen
  • Atemaussetzer, die vom Partner oder Familienangehörigen bemerkt werden
  • Gereiztheit oder Stimmungsschwankungen

Obstruktive Schlafapnoe (OSA)

Die obstruktive Schlafapnoe ist die häufigste Form der Schlafapnoe. Sie entsteht, wenn sich die oberen Atemwege während des Schlafs durch das Erschlaffen der Muskulatur verengen. Dadurch wird die Atmung vermindert oder ganz unterbrochen – es kommt zu Atemaussetzern.

Mögliche Risikofaktoren:

  • Übergewicht
  • Anatomische Besonderheiten wie ein enger Rachenraum oder vergrößerte Mandeln
  • Alkohol- oder Nikotinkonsum
  • Alter (ältere Menschen sind häufiger von Schlafapnoe betroffen)

Typische Symptome:

  • Lautes Schnarchen
  • Häufige nächtliche Atemaussetzer
  • Tagesmüdigkeit trotz ausreichender Schlafdauer

Nach Angaben der Deutschen Hirnstiftung liegt die altersabhängige Häufigkeit der OSA in der Normalbevölkerung zwischen 6 und 12 %. Eine frühzeitige Feststellung ist entscheidend, da eine unbehandelte OSA das Risiko für schwerwiegende Folgeerkrankungen deutlich erhöht.

Zentrale Schlafapnoe (ZSA)

Die weniger verbreitete zentrale Schlafapnoe ist auf eine Störung des Gehirns zurückzuführen, das die Atemmuskulatur nicht mehr richtig steuert. Im Gegensatz zur OSA kommt es hier nicht zu einer physischen Blockierung der Atemwege.

Unterschiedliche Ursachen:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinsuffizienz
  • Neurologische Erkrankungen
  • Medikamentöse Behandlungen, insbesondere mit opioidhaltigen Schmerzmitteln

Typische Symptome:

  • Weniger auffälliges Schnarchen
  • Häufige Atempausen im Schlaf
  • Tagesmüdigkeit und Sekundenschlaf

Die Diagnose der ZSA kann aufgrund der subtileren Symptome schwieriger sein. Spezielle Schlaftests sind erforderlich, um diese Form der Apnoe zu erkennen.

Besondere Form der Schlafapnoe

Die gemischte Schlafapnoe kombiniert Merkmale der obstruktiven und zentralen Apnoen. Diese Mischform stellt eine besondere diagnostische und therapeutische Herausforderung dar. Die Patienten profitieren häufig von einem interdisziplinären Ansatz, der sowohl Beatmungshilfen als auch eine gezielte Behandlung der Grunderkrankungen umfasst.

Diagnose der Schlafapnoe

Die genaue Diagnose der Schlafapnoe erfordert eine umfassende Untersuchung durch Fachärzte, oft in einem Schlaflabor. Im Vorfeld führen die Patienten häufig ein Tagebuch über Ihren Schlaf und berichten mit Hilfe des Partners über Symptome wie Schnarchen oder nächtliche Atempausen. Ein ausführlicher Schlaftest überwacht Atmung, Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung und Gehirnaktivität.

Unterschied zwischen Schnarchen und Schlafapnoe

Nicht jedes Schnarchen ist mit Schlafapnoe gleichzusetzen. Problematisch wird es erst, wenn Schnarchen mit plötzlichen und wiederholten Atemaussetzern einhergeht. Treten zusätzlich Symptome wie extreme Tagesmüdigkeit, morgendliche Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen auf, sollte ein Arzt oder ein Schlaflabor aufgesucht werden.

So können Sie Atemaussetzer vorbeugen

  • Gewichtsreduktion: Weniger Fettgewebe im Halsbereich verbessert die Atmung.
  • Rauchen aufgeben: Verringert das Risiko für verengte Atemwege.
  • Alkoholkonsum reduzieren: Besonders abends meiden.
  • Schlafposition ändern: Auf der Seite statt auf dem Rücken schlafen.
  • Nasensprays oder Mundpflaster: Können die Nasenatmung verbessern.
  • Regelmäßige Bewegung: Fördert die Lungenfunktion.

Schlafhygiene: Ein wichtiger Faktor

  • Feste Schlafenszeiten: Jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett gehen.
  • Schlafumgebung optimieren: Ruhiges, dunkles und kühles Schlafzimmer.
  • Elektronische Geräte meiden: Mindestens eine Stunde vor dem Schlafen ausschalten.
  • Bequeme Matratze und Kissen: Ergonomisch sinnvoll unterstützen.

Wie kommt es zum Schnarchen?

Beim Schnarchen sind die Atemwege teilweise blockiert. Die einströmende Luft bringt umliegendes Gewebe zum Vibrieren. Mögliche Auslöser: verstopfte Nase, Rückenlage oder erschlaffte Muskulatur.

Schnarchen verhindern: Tipps für entspannten Schlaf

  • Anti-Schnarch-Weste verwenden, um Rückenlage zu vermeiden.
  • Schnarchspange oder Nasendilatator nutzen.
  • Angenehme Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer sicherstellen mit einem Diffusor.

Ursachen für eine Schlafapnoe

Verschiedene Faktoren können die Entstehung einer Schlafapnoe begünstigen. Dabei spielen sowohl genetische Veranlagungen als auch äußere Einflüsse eine Rolle:

Das Alter als Risikofaktor

Die Prävalenz der Schlafapnoe nimmt mit dem Alter zu. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) leidet jeder Vierte über 60 Jahre an einer Schlafapnoe unterschiedlichen Schweregrades. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, gerade ältere Menschen über die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten der Schlafapnoe aufzuklären.

Geschlechtsspezifische Unterschiede

Die Forschung zum sogenannten „Gender Sleep Gap“ der Wisconsin Sleep Cohort Study zeigt, dass Schlafapnoe bei Männern häufiger diagnostiziert wird als bei Frauen. Allerdings sind die Auswirkungen bei Frauen oft anders gelagert. Statt der oft erwarteten Schnarchgeräusche zeigen Frauen mit Schlafapnoe häufiger Symptome wie Müdigkeit, Depressionen und Kopfschmerzen. Diese geschlechtsspezifischen Unterschiede erfordern eine differenzierte Betrachtung in der Diagnostik und Therapie der Schlafapnoe.

Der Einfluss des Körpergewichts

Ein weiterer entscheidender Faktor für das Risiko und den Schweregrad einer Schlafapnoe ist das Körpergewicht. Studien haben gezeigt, dass bereits eine Gewichtszunahme von 10 % das Risiko, an einer mittelschweren bis schweren Schlafapnoe zu erkranken, um das Sechsfache erhöhen kann. Insbesondere besteht ein linearer Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index (BMI) und der Häufigkeit sowie dem Schweregrad der obstruktiven Schlafapnoe (OSA). Übergewicht gilt daher als einer der am besten beeinflussbaren Ursachen für Schlafapnoe.

Anatomische Faktoren

Die Struktur der Atemwege kann das Risiko für Schlafapnoe beeinflussen. Vergrößerte Mandeln, eine verkrümmte Nasenscheidewand oder ein zurückliegender Unterkiefer können die Atmung im Schlaf erschweren und so die Wahrscheinlichkeit von Atemaussetzern erhöhen.

Lebensstil und andere Risikofaktoren

Neben Alter, Geschlecht und Gewicht spielen auch verschiedene Lebensstilfaktoren eine Rolle. Rauchen und Alkoholkonsum fördern das Erschlaffen der Muskulatur im Rachen und erhöhen damit das Risiko einer Schlafapnoe. Auch bestimmte Medikamente wie Beruhigungs- oder Schlafmittel können die Atemmuskulatur zusätzlich entspannen und so die Symptome verstärken.

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Behandlung der Schlafapnoe

Die genaue Bestimmung des Apnoetyps ist entscheidend für die Planung einer optimalen Behandlung.

CPAP-Therapie (Continuous Positive Airway Pressure):

Die CPAP-Therapie ist der Goldstandard in der Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe. Ein Gerät erzeugt einen kontinuierlichen Luftstrom, der über einen Schlauch zu einer CPAP-Maske führt und so die Atemwege im Schlaf offen hält und Atempausen verhindert. Die Patienten erfahren oft eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität und Schlafqualität.

APAP-Therapie

Einen Schritt weiter gehen automatische CPAP-Geräte (APAP). Sie passen den Luftdruck dynamisch an die individuellen Bedürfnisse des Patienten an, was die Therapie noch effektiver macht.

BiPAP-Therapie

BiPAP-Geräte (Bilevel Positive Airway Pressure) bieten zwei unterschiedliche Druckniveaus für die Ein- und Ausatmung. Diese Technologie eignet sich besonders für Patienten, die mit Überdruck nicht zurechtkommen und deshalb mit einem herkömmlichen CPAP-Gerät Probleme beim Ausatmen haben oder an einer schwereren Form obstruktiver Schlafapnoe leiden.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten vom Schlafapnoe-Syndrom

Eine alternative Behandlung einer obstruktiven Schlafapnoe sind individuell angefertigte Zahnschienen wie Unterkieferprotrusionsschienen. Sie halten die Atemwege durch eine leichte Vorverlagerung des Unterkiefers offen.

Nächtliche Atemaussetzer durch Schlafposition vermeiden

Manchmal kann eine Veränderung der Schlafposition helfen, nächtlichen Atemaussetzern und Schnarchen entgegen zu wirken: Seitenschläferwesten verhindern das Schlafen in Rückenlage und fördern so eine Haltung, die die Atemwege frei hält. Diese Methode ist vor allem bei leichten Fällen vom Schlafapnoe-Syndrom wirksam.

Chirurgische Eingriffe als alternative Behandlung der Schlafapnoe

Wenn nicht-chirurgische Methoden nicht ausreichend wirksam sind, kann ein chirurgischer Eingriff in Erwägung gezogen werden. Ziel ist es, die anatomischen Ursachen der Atemwegsobstruktion zu beseitigen und so Atemwege offen zu halten. Chirurgische Eingriffe sind invasiv und bergen Risiken, bieten jedoch in bestimmten Fällen eine dauerhafte Heilung.

Häufige Eingriffe, um die Atmung zu unterstützen:

  • Uvulopalatopharyngoplastik: Entfernung von überschüssigem Gewebe im Rachenbereich, um die Atemwege zu erweitern.
  • Korrektur einer verkrümmten Nasenscheidewand: zur Verbesserung der Atmung durch die Nase.
  • Tonsillektomie: Bei vergrößerten Mandeln kann eine Entfernung dieser sinnvoll sein.

Warum ist eine Behandlung bei jeglicher Form der Schlafapnoe so wichtig?

Eine unbehandelte Schlafapnoe beeinträchtigt nicht nur den Schlaf, sondern erhöht auch das Risiko für zahlreiche Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes. Darüber hinaus kann sie die durch die Schlafstörung bedingte Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen und ein erhöhtes Unfallrisiko im Alltag stark einschränken. Eine frühzeitige Diagnose einer Schlafapnoe und eine konsequente Therapie können diese Risiken minimieren und das Wohlbefinden deutlich steigern.

Beratung für die Behandlung einer Schlafapnoe

Die Wahl der richtigen Therapie hängt von der Schwere der Schlafapnoe, den individuellen Lebensumständen und der Verträglichkeit von Behandlungsansätzen ab. Eine Diagnose durch einen Facharzt basierend auf den Ergebnissen vom Schlaflabor ist unerlässlich. Außerdem sollte die Therapie regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls angepasst werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Wenn Sie das Schnarchen in der Nacht leid sind, an Schlafapnoe leiden und weitere Informationen zur gezieleten Behandlung wünschen, stehen wir Ihnen bei Medihaus gerne zur Verfügung.

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Welche Ausstattung wird für die CPAP Therapie benötigt?

CPAP steht für „Continuous Positive Airway Pressure“. Dabei wird über eine Maske kontinuierlich Luft in die Atemwege geleitet, sodass diese während des Schlafs offenbleiben. Atemaussetzer werden verhindert, die Schlafqualität verbessert sich deutlich und das Risiko für Folgeerkrankungen sinkt.

CPAP-Gerät

Standard CPAP-Geräte halten mit konstantem Luftstrom die Atemwege offen.

Auto CPAP Geräte passen den Druck automatisch an, je nachdem, wie umfangreich die Unterstützung zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Nacht sein muss.

BiPAP / BiLevel Geräte (Bilevel Positive Airway Pressure) bieten zwei verschiedene Druckstufen: einen höheren beim Einatmen und einen niedrigeren beim Ausatmen.

Mobile CPAP-Therapiegeräte sind kompakt und daher ideal für unterwegs.

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CPAP-Maske

Welche Atemmaske für Sie die richtige ist, hängt von Ihrer Schlafposition und Ihrer Atmung ab:

Vollgesichtsmasken (Full Face Masken) bedecken Mund und Nase und eignen sich daher für Personen mit schweren Apnoen und für Personen, die durch den Mund atmen.

Nasenmasken sind klein, angenehm zu tragen und ideal für alle, die nachts nicht durch den Mund atmen. Genau wie die Nasenpolstermasken (Pillows). Der Sitz direkt an den Nasenlöchern macht die Maske besonders diskret.

Komfortmasken punkten mit optimierten Materialien und Extras für noch bessere Passform.

Schlauch

Der Atemschlauch verbindet Gerät und Maske – er sollte flexibel und langlebig sein. Je nach Bedarf gibt es ihn in verschiedenen Längen mit größerem oder kleinerem Durchmesser oder als beheizbare Variante, die Kondenswasserbildung verhindert.

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Mit der Zeit nutzen sich einige Komponenten ab. Daher ist ein regelmäßiger Ersatz wichtig für Hygiene und Komfort.

Maskenkissen

Das Maskenkissen sorgt für die Abdichtung und beeinflusst den Tragekomfort und die Wirksamkeit Ihrer CPAP-Therapie. Durch den täglichen Gebrauch und den Kontakt mit Ihrer Haut nutzt sich das Maskenkissen mit der Zeit ab.

Rahmen

Der Maskenrahmen hält alle Teile der Maske zusammen und sorgt für Stabilität. Wenn Sie feststellen, dass der Rahmen brüchig oder beschädigt ist, sollte er ausgetauscht werden.

Filter

Filter für CPAP-Geräte sorgen für eine saubere Atemluft – denn sie schützen vor Staub und filtern Partikel aus der Luft. Ein regelmäßiger Wechsel der Luftfilter ist essenziell für Ihre Gesundheit!

Kopfband

Kopfbänder verlieren mit der Zeit an Elastizität und halten die Maske dann nicht mehr zuverlässig. Bestellen Sie rechtezitig ein neues, passendes Band nach, um optimale Abdichtung der Maske beizubehalten.

Zubehör für eine optimale Behandlung

Das richtige Zubehör für Ihre Schlafapnoe-Therapie macht vieles angenehmer und einfacher für Sie:

Atemluftbefeuchter

Der Befeuchter mischt der Atemluft während des Betriebs fein dosierte Feuchtigkeit. So verhindert er trockene Schleimhäute. Viele moderne CPAP-Geräte haben bereits einen integrierten Befeuchter, ansonsten gibt es auch externe Modelle, die problemlos angeschlossen werden können. Sie gehören für viele Menschen mit Schlafapnoe-Therapie schon zur Basis-Ausrüstung, weil es diese komfortabel macht.

Sterilwasser

Die Verwendung von sterilem Wasser ist unverzichtbar, wenn Sie einen Atemluftbefeuchter an Ihr Therapiegerät anschließen. Es sorgt dafür, dass die Luft, die Sie einatmen, sauber und sicher bleibt. 

Reinigungsmittel

Für Maske, Schlauch und Gerät gibt es spezielle CPAP-Reiniger, Reinigungstücher und Schlauchbürsten. Sie entfernen Keime und Ablagerungen, ohne das Material zu schädigen. 

So reinigen Sie effektiv

Optional für mehr Komfort

Neben der Grundausstattung gibt es praktisches Zubehör, das Ihre CPAP-Therapie noch angenehmer macht:

Spezielle CPAP-Kissen mit seitlichen Aussparungen verhindern, dass die Maske während des Schlafs verrutscht. Sie sind besonders hilfreich für Seitenschläfer.

Kinnbänder helfen dabei, den Mund während des Schlafes geschlossen zu halten. Das ist vor allem bei Mundatmung sinnvoll.

Auch Masken- und Schlauchhalterungen tragen zu mehr Komfort bei. Sie verhindern Zug am Schlauch und halten das System ordentlich in Position.

Wer zu Druckstellen neigt, kann zudem von weichen Nasenpolstern profitieren, die den Sitz der Maske verbessern und die Abdichtung optimieren.

Lösungen für Ihre CPAP Nebenwirkungen

Zusätzliche Hinweise

Ein paar einfache Maßnahmen tragen entscheidend zum Erfolg Ihrer Schlaftherapie bei:

  • Achten Sie zunächst auf die richtige Anpassung der Maske – sie sollte gut sitzen, dicht abschließen und dennoch bequem sein. Gerade in der Eingewöhnungsphase kann es hilfreich sein, die Maske auch tagsüber kurz zu tragen, um sich an das Gefühl zu gewöhnen.
  • Ebenso wichtig ist die regelmäßige Reinigung von Maske, Schlauch und Zubehör: So beugen Sie Hautirritationen und Infektionen vor und verlängern die Lebensdauer Ihrer Geräte.
  • Halten Sie sich außerdem stets an die Gebrauchsanweisung des Herstellers und kontaktieren Sie Medihaus bei Fragen – unser Expertenteam hilft Ihnen gerne!
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Die Suche nach der perfekten CPAP-Maske

Es beginnt alles mit dem Verständnis für die technischen Anforderungen, die eine CPAP-Maske erfüllen muss. Ein ungestörter Luftfluss und ein effizientes Ventil für die ausgeatmete Luft sind wichtig, um die Therapie wirksam zu machen. Genauso entscheidend ist das Material der Maske: Hautfreundliches, langlebiges Silikon beispielsweise erhöht den Tragekomfort und unterstützt eine wirksame Abdichtung, ohne zu reizen.

Welcher Hersteller ist für Sie der richtige?

Die Wahl des Herstellers kann somit den Unterschied machen – insbesondere, wenn es um langfristige Zufriedenheit mit der Therapie geht. Marktführer wie ResMed stehen für technologisch ausgereifte Lösungen mit Fokus auf Komfort und Geräuscharmut. Fisher & Paykel überzeugt durch durchdachte Details wie RollFit-Dichtungen oder VentiCool-Kopfbänder, die den Schlafkomfort verbessern. Löwenstein Medical bietet ein breites Sortiment an CPAP-Masken „Made in Germany“, während Philips Respironics für ihre leichten und benutzerfreundlichen Modelle bekannt ist.

Die ideale Passform finden

Die Passform einer CPAP-Maske ist entscheidend für den Komfort des Trägers und dessen Therapieakzeptanz. Eine gutsitzende Maske dichtet die Atemwege effektiv ab, ohne Luftleckagen zu verursachen, die zu Augenreizungen führen können. Gleichzeitig verhindert eine passgerechte Maske, die nicht zu eng ist, unangenehme Druckstellen und fördert so ein besseres Schlaferlebnis.

CPAP-Masken auswählen: Full Face oder Nasenmaske?

Bei der Auswahl des Maskentyps sind die individuellen Bedürfnisse entscheidend. Nasenmasken eignen sich für diejenigen, die durch die Nase atmen können, während Vollgesichtsmasken für Menschen, die zum Mundatmen neigen, vorteilhafter sind. Wer eine möglichst wenig invasive und leichte Maske sucht, könnte eine Nasenpolstermaske bevorzugen. Die Entscheidung hängt somit von persönlichen Präferenzen und Schlafgewohnheiten ab.

Die richtige CPAP-Maske kaufen

Die Suche nach der richtigen CPAP-Maske erfordert Geduld und die Bereitschaft, verschiedene Modelle und Größen auszuprobieren. Wichtig ist, den Maskensitz unter möglichst realen Bedingungen zu testen: im Liegen und angeschlossen an ein laufendes CPAP-Gerät. So lässt sich am besten feststellen, welche Maske in der bevorzugten Schlafposition den höchsten Tragekomfort und die beste Abdichtung bietet. Oder lassen Sie sich bei MEDIHAUS vor Ihrem Kauf beraten!

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Beratung und mehr zur Schlafapnoe

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Behandlung der Schlafapnoe liegt in einer umfassenden Aufklärung über die Ursachen der Schlafstörung, einer frühzeitigen Diagnose und einer individuell angepassten Therapie. So kann nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen verbessert, sondern auch das langfristige Gesundheitsrisiko minimiert werden.

Quellen

Aunold. (2024). Gender Sleep Gap. Abgerufen von https://aunold.de/gender-sleep-gap

Deutsche Hirnstiftung. (2024). Wichtige Risikofaktoren für ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom. Abgerufen von https://hirnstiftung.org/alle-erkrankungen/schlafapnoe-syndrom/

Wirth, A. (2021). Obstruktive Schlafapnoe: Gewichtsabnahme. Abgerufen von https://www.aerzteblatt.de/archiv/219458/Obstruktive-Schlafapnoe-Gewichtsabnahme

Peppard, P. E., Young, T., Palta, M., et al. (2000). Longitudinal study of moderate weight change and sleep-disordered breathing. JAMA, 284(23), 3015–3021. https://doi.org/10.1001/jama.284.23.3015

Frohnhofen, H. (2017). *Schlafapnoe bei älteren Menschen*. Vortrag präsentiert. Abgerufen von http://www.medizin-aktuell-esslingen.de/schlafapnoe-bei-aelteren-menschen-vortrag-2017

https://bsd-selbsthilfe.de/wp-content/uploads/2022/08/ZentraleSchlafapnoe_Ansicht.pdf

https://www.sciencedaily.com/releases/2006/09/060901161349.htm

https://www.netdoktor.de/krankheiten/schlafapnoe/therapie/

https://www.gesundheitsinformation.de/behandlung-einer-obstruktiven-schlafapnoe.html